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LA BANDA DI PALERMO

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Anlässlich von Hochzeiten, Trauerfeiern und Prozessionen zieht auf Sizilien die „Banda“ durch die Straßen. Mit Blas- und Schlaginstrumenten bringt sie musikalisch Freude und Schmerz, Spiritualität und Weltoffenheit zum Ausdruck. Dies ist die gemeinsame Wurzel aus der LA BANDA DI PALERMO gewachsen ist.

Vor mehr als 10 Jahren hatte der damalige Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, eine Idee: Die Straßenkinder Palermos sollten nicht mehr als Kleinkriminelle der Mafia dienen, sondern sich ihrer kulturellen Herkunft erinnern und Musik machen.

picture1Mit Giacco Pojero und Nino Vetri fand er die ideale Besetzung für dieses Projekt. Beide sind studierte Musiker, Giacco Pojero aus dem Bereich der Klassik, tauschte der Beweglichkeit wegen das Klavier gegen ein Akkordeon, Nino Vetri hat sich nicht nur in seiner Diplomarbeit dem Punk verschrieben und spielt neben Saxophon fast jedes Instrument, das er in die Hände bekommt. Die beiden fanden mit Antonella Romana eine begnadete Trompeterin, die bis dato einer „Banda“ in einem sizilianischen Bergdorf angehörte. Vervollständigt wurde die Gruppe mit Fabio Perricone, einem der versiertesten Jazz-Schlagzeuger Siziliens.

Schon bald beschlossen die vier Musiker eine gemeinsame Band zu gründen, die zunächst „M.I.L. - Musica Internazionale Locale“ hieß und später den Namen LA BANDA DI PALERMO bekam.

picture2 Der völlig eigene Stil der Musik von La Banda di Palermo erklärt sich zum einen durch die unterschiedliche musikalische Heimat der vier Musiker und zum anderen durch die Liebe zu ihrer gemeinsamen Heimat Palermo.

„Palermitanische Musik spielen heißt Geschichten erzählen“, sagt Giacco Pojero und „seinen glänzenden Deutschkenntnissen ist es zu verdanken, dass der feine Humor der gesungenen Texte nicht gänzlich verloren geht“ (Westdeutsche Zeitung).

Wer ein Konzert von La Banda di Palermo erlebt hat, ist nicht allein von den skurrilen Geschichten und der ungewöhnlichen, vertrauten Musik verzaubert, auch die ungeheure Präsenz der Musiker ist beeindruckend. „Die gekonnt theatralische Darbietung, die Gesten und komödiantischen Einfälle, lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es um pure Lebensfreude geht“, schwärmt Manfred Görgens am 27.1.05 in der WZ.


Schauspieler und Musiker

Seit über 10 Jahren besteht eine feste Zusammenarbeit mit dem Regisseur Claudio Collovà. Viele der Kompositionen, die sie bei Konzerten auf der Bühne spielen sind den Theaterstücken entnommen.

Weitere Informationen und Fotos finden Sie unter officineouragan.com.


Pressetext LA BANDA DI PALERMO

Die mitreißende Musik von La Banda di Palermo führt die Zuhörer durch die traurig-schöne manchmal bedrohlich-düstere, jedoch immer heiter strahlende Insel.

Die vier Musiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Stil der traditionellen Musik der „Banda“, die besonders in den Dörfern Süditaliens zu hören ist, einem breiten internationalen Publikum zugänglich zu machen. Mit Akkordeon, Trompete, Saxophon, Schlagzeug und Gesang huldigen die Musiker unter anderem ihrer Stadtpatronin Santa Rosalia - im nächsten Moment scheint man in Irland oder in Südamerika angekommen zu sein, denn auf Sizilien ist alles möglich.

Ihr Repertoire umfasst neben fast vergessenen Gesängen alter Fischer und kafkaesken Eigenkompositionen, Musik aus dem Balkan und aus Südamerika.

Dabei sprühen die vier vor Spiel- und Lebensfreude, dass nicht Funken, sondern ganze Lavaströme des Ätna auf das Publikum überspringen.


Presseberichte über LA BANDA DI PALERMO

Marbach & Bottwartal 11.2008 - Download [.pdf], D
Folker! CD Rezension 10.2008 - Download [.pdf], D
Staufer Kurier 07.2008 - Download [.doc], D
Ruhr Nachrichten 02.2008 - Download [.doc], D
Martina Kausch Seelenscheid 02.2007 - Download [.doc], D
Kölner Stadtanzeiger 02.2007 - Download [.doc], D

Mindener Tageblatt 03.2009 - Weblink, D
Kölner Stadtanzeiger - Weblink, D
Miraggi Corsari - Weblink, I
Succoacido.it - Weblink, I
Mclink.it - Weblink, I